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Die Entwicklung

3 Jahre - So lange habe ich in meiner Freizeit an dem Politik-Brettspiel "Das politische Talent" gearbeitet. Nun ist das Spiel endlich fertig. Der Weg dorthin war lange und nicht immer einfach.


Wer hat sie nicht? - Die eigenen "Hausregeln" für die großen Spiele-Klassiker. So habe auch ich schon immer gerne die Regeln von Spiele angepasst, um sie vermeintlich zu verbessern. Später habe ich mich auch daran versucht eigene Spiele zu erfinden. Man setzt sich einen Nachmittag hin, kritzelt die Regeln auf einen Block und missbraucht das Spielbrett und die Figuren anderer Spiele. - Ein kreativer Prozess voller Spaß und Vorfreude auf das Spiel. Dann trommelt man die Familie oder Freund:innen zusammen und "zwingt" sie zum Spielen.


Ernüchterung und lange Gesichter. Wie war das mit den Bonus-Karten nochmal? Was kann ich jetzt eigentlich machen? Was macht diese Figur da?

Das Test-Publikum trugst beim Feedback zögerlich rum und man selbst weiß auch, dass das nicht so lief, wie man sich das vorgestellt hatte. Von der anfänglichen Begeisterung ist nicht mehr viel über und man sitzt mit einer langen Liste von Verbesserungsvorschlägen da. Statt großer Freude hat man schwere Arbeit vor sich. Und das war es dann. Man blättert um und der Block mit den Spielregeln verschwindet in einer Schublade. Das war das Schicksal meiner bisherigen Spiele-Schöpfungen.


Doch eines Morgens vor über 3 Jahren bin ich aufgewacht und hatte eine Idee, die mich nicht losließ. Ein Politik-Brettspiel, das sowohl den Wahlkampf, als auch die Arbeit im Parlament und der Regierung abdeckt. So etwas gibt es noch nicht. Ich tüftelte den ganzen Tag rum. Regeln. Karten. Spielfeld. Mechaniken. Spielsystem. Alles ging mir durch den Kopf. Ich schrieb alles nieder und ging den Spielablauf immer wieder in meinem Kopf durch. Ein paar Tage später hatte ich den ersten groben Prototypen in der Hand.

Karten und Spielfeld des ersten Prototypen.
Karten und Spielfeld des ersten Prototypen.

Familie und Freund:innen wurden versammelt, um "schon wieder" eine Spiele-Schöpfung von mir zu testen. Doch dieses Mal war etwas anders. Die Ekstase hielt an. Das Spielerlebnis war noch lange nicht perfekt. Aber Grundtenor war klar: Das Spiel hat potential!


Mit einer langen Liste von Verbesserungsvorschlägen zog ich mich wieder zurück. Dieses Mal blätterte ich bei meinem Block nicht um. Der Block kam auch nicht in die Schublade. Er blieb auf meinem Nachttisch liegen. Von da an begann ich immer wieder, wenn ich einen freien Kopf hatte, mir Gedanken zum Spiel zu machen. Neue Ideen und Wege die vorhandenen Probleme zu lösen notierte ich auf meinem Block.


Es vergingen Monate bis der nächste Prototyp fertig war. Und so drehte ich mehrere Runden. Dazu kam die grafische Ausarbeitung der Karten und des Spielfelds. Es schien eine unendliche Aufgabe zu werden. Es gab immer wieder eine Kleinigkeit, die ich verbessern wollte. Immer eine neue Variante, die ich ausprobieren wollte. Der Anspruch war hoch, immerhin hatte ich ein Ziel: das Spiel veröffentlichen. Die Vision das fertige Spiel in Händen zu halten, trieb mich an.


Der aktuelle Prototyp von Das politische Talent
Der aktuelle Prototyp von Das politische Talent

Nun ist es soweit. "Das politische Talent" ist fertig. Ich habe mich entschieden das Spiel im Eigenverlag zu produzieren und über Kickstarter zu finanzieren. - Wie es dazu kam, erzähle ich in einen der folgenden Beiträgen.


Das Spiel ist im Herbst auf Kickstarter erhältlich. Wenn du bist dorthin auf dem Laufenden bleiben willst, folge mir auf Social Media!


- Lukas


 
 
 

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